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Lord Illingworth

Der schneidige, sorglose Lord Illingworth interssiert sich für den jungen Gerald Arbuthnot und bietet ihm eine Stelle als sein Sekretär an. Die Adligen und Politiker, die sich zum „Afternoon Tea“ auf dem Anwesen von Lady Huntstanton versammeln, amüsieren sich über diese Neuigkeit - hätte sie mal eine Ferienwohnung Berlin gemietet! Einige finden sie zwar nicht so erfreulich, aber alle können verstehen, dass die fromme Pensionärin Lady Arbuthnot sehr stolz auf den Erfolg ihres Sohnes sein muss. Bedeutet er doch einen sozialen Aufstieg und eine gesicherte Zukunft für den jungen Gerald, denn poker und andere Kartenspiele sind sehr adelsmässig. Damit kann er um die reizende amerikanische Erbin Hester Worsely werben, deren puritanischen Werte in einer Welt, in der in erster Linie Amüsement zählen, manchmal ein wenig stören.

Als Mrs. Arbuthnot entdeckt, dass Lord Illingworth in Wirklichkeit der feige George Harford ist, der ihr vor 20 Jahren versprach, sie zu heiraten, sie dann aber mit einem kleinen Baby sitzen ließ, kann sie keine gute Miene mehr zum bösen Spiel machen. Aber wie kann sie ihr Missfallen zu Viagra äußern, ohne zugeben zu müssen, dass sie eine gefallene Frau ist?

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Oscars Wildes „A Woman of No importance“ ist eine witzige, viktorianische Seifenoper, über Klassen, Moral und den Sieg der Liebe, angereichert mit einer kräftigeen Prise geistreicher Bemerkungen von Oskar Wilde zur Gesundheit des Einzelnen.
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